EORI-Nummer für den Import aus China & anderen Drittländern
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Wer Waren aus einem Drittland – also einem Land außerhalb der EU wie China, dem Vereinigten Königreich, der Schweiz oder den USA – importiert, kommt an der EORI-Nummer nicht vorbei. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass der Zoll Ihre Einfuhr verarbeiten kann.
Warum die EORI-Nummer beim Import Pflicht ist
Jede Wareneinfuhr aus einem Drittland muss beim Zoll angemeldet werden. In der elektronischen Zollanmeldung wird Ihre EORI-Nummer als eindeutige Kennung verlangt — ohne sie ist die Einfuhr nicht möglich.
Das gilt unabhängig vom Warenwert für gewerbliche Einfuhren und betrifft Importe per Seefracht, Luftfracht oder Paketdienst gleichermaßen.
Import aus China, UK, Schweiz & Co.
Seit dem Brexit gilt auch das Vereinigte Königreich als Drittland — Importe aus UK erfordern damit eine EORI-Nummer. Dasselbe gilt für die Schweiz, die USA und alle weiteren Nicht-EU-Staaten.
Beantragen Sie Ihre EORI-Nummer rechtzeitig vor der ersten Lieferung, damit es bei der Zollabfertigung nicht zu Verzögerungen oder Standgeldern kommt.
Was Sie sonst noch brauchen
Neben der EORI-Nummer benötigen Sie für die Einfuhr in der Regel eine Handelsrechnung, ggf. eine Zolltarifnummer (Warennummer) sowie Angaben zum Warenwert. Bei der Einfuhr fallen meist Einfuhrumsatzsteuer und ggf. Zoll an.
Die EORI-Nummer selbst ist nur die Registrierung beim Zoll — sie ersetzt keine produktspezifischen Genehmigungen.
Häufige Fragen
Brauche ich für den Import aus China zwingend eine EORI-Nummer?
Ja. Für gewerbliche Einfuhren aus China und allen anderen Drittländern ist die EORI-Nummer Pflicht.
Gilt das auch für Importe aus dem Vereinigten Königreich?
Ja. Seit dem Brexit ist UK ein Drittland — Importe erfordern eine EORI-Nummer.
